Samstag, 24. Dezember 2011

Technik des Hammerwurf

David Brown hat 2009 zwei sehr gute Artikel über die Wurftechniken von Hammerwurf und Weight for Distance verfasst. Hier ist eine deutsche Kurzversion des Hammerwurfartikels mit den wichtigsten Punkten.

Die Screenshots stammen von Gordon Martin, den David Brown in seinem Artikel als gutes Beispiel hervorhebt – aufgenommen 2002 von Ryan Vierra:



Hammerpositionen:

Voraussetzung für weite Würfe ist eine hohe Abwurfgeschwindigkeit, und ein guter Abwurfwinkel:

  • hohe Rotationsgeschwindigkeit durch Anschwünge
  • zusätzliche Beschleunigung der Hammers beim Abwurf, langer Beschleunigungsweg

Voraussetzungen für das Erlangen einer hohen Rotationsgeschwindigkeit bei den Anschwüngen sind:

  • Die Hammerkugel muss einen möglichst weiten Weg gehen (Winkelgeschwindigkeit
  • Die Hammerkugel muss eine natürliche Umlaufbahn bekommen, und darf nicht aus dieser rausgenommen werden

Wie kann das erreicht werden?







  • Arme – Griff – Hammerkugel bilden eine Linie, das gibt eine optimale Kraftübertragung
  • Möglichst die ganze Zeit bleibt diese Spannung aufrecht
  • Die Schultern müssen flexibel und gut aufgewärmt sein
  • Meist ist der Oberkörper zu „steif“ - di e Beine und Hüfte beschleunigen den Hammer, nicht die Arme
  • Die rechte Hand bleibt gestreckt – auf ihr „hängt“ der Hammer. Angezogene Arme bremsen den Hammer
  • Die Spannung wird über die Beine und Hüfte aufgebaut - von den Knien bis zum Hammerkopf spannt sich der Bewegungsradius.
  • Je weiter der Weg des Hammers – umso besser
  • Die Hüfte und Beine arbeiten voraus – sie beschleunigen den Hammer, bauen die Spannung auf
  • Vorschieben der Knie erleichtert die Rückenlage wenn der Hammer oben ist

Um den Hammer nicht in eine unnatürliche Bahn zu zwingen wandert er mit zunehmender Beschleunigung von rechts nach links:

2:00 Uhr..............................1:00 Uhr.....................12:00 Uhr

Der Abwurf: langer Weg, hohe Beschleunigung:

Position 3:00 Uhr







  • Das Gewicht bleibt bis ca. 3:00 Uhr am rechten Fuß
  • Das rechte Fußgelenk und Knie drücken nach unten in Richtung des linken Stemmbein – das muss beim Abwurf gestreckt bleiben
  • Der Hammer wird „Hoch gehoben“ (Abwurfwinkel!) – weiten Weg gehen
  • Die Arme bleiben bis zum Schluß gestreckt, keine Wege abkürzen!

Link zum Originalartikel von David Brown auf Facebook: http://www.facebook.com/note.php?note_id=171230430728

Sonntag, 30. Oktober 2011

Uli Müller wird Deutscher Meister / Piper startet in Ossweil

Nachdem die deutschen Highland Games Meisterschaften aufgrund schwerer Unwetter heuer in Machern abgesagt werden mussten, sprang der ASV Ossweil mit seinen Herbst Highland Games ein.
So wurden dieses Wochenende die Titel bei den A-Heavys bei den Männern und Frauen ungewohnt spät vergeben.

Uli Müller konnte sich überraschend in einem
trotz der späten Saison starken Feld durchsetzen und holte den Meistertitel. Im leichten Hammer und mit dem leichten Weight for Distance konnte er Disziplinensiege holen, war aber auch sonst nie schlechter als auf Platz 3.
Auf Platz zwei dann der Titelfavorit Andreas Deuschle - mit den Hammerwürfen verlor es zu viele Punkte, vier Einzelsiege reichten dann nicht aus. Dritter wurde Hans-Dieter Dorow, im Frühjahr konnte er sich an gleicher Stelle noch gegen Uli knapp durchsetzen. Stark wieder sein Cabertoss, er schaffte als Einziger den Überschlag - und den gleich auf 12:00 Uhr. Zwischen diesen Drei war es ein knappes Ergebnis - nur 5,5 Punkte lagen zwischen Platz 1 und 3, der Rest des Feldes folgte mit einem deutlicheren Abstand.
Torsten Hülsemann, der bei unseren Season Opening im Frühjahr am Start war, konnte sich in dieser Saison noch stark steigern und wurde Vierter.
Mein Lieblingsgegner Martin Kuhne ist jetzt auch bei den A-Heavys, er wurde Sechster.
Ich glaube ja, der Titelgewinn von Uli hat folgende Gründe: Die lohnenden Trainings bei uns, wenn er beruflich in der Gegend war, und dann hat er sich noch bei unseren Games Ende September geschont ;)

Bei den Frauen setzte sich mit Michaela Pennekamp erwartungsgemäß durch. Petra Müller - sie wurde heuer in Stadlau Zweite - kämpfte sich mit einer Wadenverletzung durch, und konnte in einem unge
wohnt starken Feld von 12 Starterinnen Fünfte werden.

Bei den B-Heavys (hier gab es keine Meistertitel) gewann Markus Single - er war ja auch 2010 bereits in Stadlau am Start. In einem Feld von 16 Teilnehmern war mit "Piper" Martin Bräundle auch ein Vertreter unseres Teams am Start. Er wurde gesamt Siebenter - im Hochwurf mit den 20kg überwarf er starke 4,22 Meter - das war Zwei, ebenso Zweiter wurde er im Cabertoss. Ein starker Saisonabschluß für ihn.

>> Hier gibt es die gesamten Ergebnisse

Sonntag, 16. Oktober 2011

Vereinsmeisterschaften 2011

Exakt am gleichen Datum wie letztes Jahr bestritten die Stadlauer Highlander zum Saisonausklang ihre Vereinsmeisterschaften.
Neben den bereits etablierten Athleten waren auc
h unsere beiden neuen Kollegen Martin und Peter dabei.

Bei guten Wetter machte sich
vorallem bei mir die lange Saison und noch nicht ausgeheilte Verletzungen bemerkbar :(

Den Sieg holte sich wie erwartet Schilli - ihm gelang sogar ein Clean Sweap, und er konnte sich im Weight for Distance beweisen, dass er es doch nicht verlernt hat.

Flo konnte sich in seiner ersten Saison kontinuierlich s
teigern, und wurde auch heute mit starken Leistungen Zweiter. Im Hammerwurf schaffte er sogar noch eine neue Bestleistung.

Dritter wurde überraschend Luki, der heuer keine wirklich gute Saison erwischte, aber heute vorallem beim Weight for Distance und Hammerwurf seine Technikerfähigkeiten unter Beweis stellte.

Ich selbst wurde nur Vierter, dank eines "Nullers" im Weight for Height - der Rest war aber auch nicht gut.

Martin "Piper" zeigte wieder mal, dass er zu den stä
rksten Cabertossern gehört - und mit den Heavy Weight for Distance überraschte er mit einem zweiten Platz - wo er sich auch gleich in die Alltime Liste auf Platz drei platzierte.

Peter bestritt erst sein zweites Highland Game - vorallem im Cabertoss zeigte er eine schnelle Lernkurve. Nächstes Wochenende bestreitet er den "Wildsau-Lauf" daher ist sein Wettkampfgewicht im Moment nicht so ideal.

Unser zweiter Mastersathlet Andi hielt die Saison auch trotz seiner Knieprobleme durch, und ließ auch unsere Vereinsmeisterschaften nicht aus.

Nach drei Stunden hatten wir den Wettkampf mit 7 Be
werben samt Auf- und Abbau in Rekordzeit durch. Auf das Powermedley verzichteten wir diesmal wegen mangelnder Kraft ;)

von links: Luki, Robert, Schilli, Andi, Peter, Piper, Flo

>> Ergebnisse








Sonntag, 25. September 2011

7. Internationale Stadlauer Highland Games

Heute, am 25. September wurden im Sportzentrum Stadlau die 7. Internationalen Stadlauer Highland Games ausgetragen.
Ein Team aus Ungarn und ein Team aus Deutschland sorgten für starke internationale Besetzung, denn es wurde auch ein Länderkampf ausgetragen.
Bei den Männern waren 9 A-Heavys und 17 B-Heavys am Start. Gemeinsam mit 4 Frauen waren das 30 Teilnehmer, was ein Rekord für die Games war, die es seit 2005 gab.

Erstmals wurden bei d
em Saisonfinale auch österreichische Meistertitel vergeben.

Bei den A-Heavys konnte der starke Deutsche Highlander David Frey erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Dahinter blieb es bis zum letzten Bewerb spannende. Die beiden Österreicher Martin Schiller und Gerhard Zillner waren dann am Ende Punktegleich, da aber Gerhard Zillner im direkten Vergleich mit 3:2 Siegen vorne lag (ein Untentschieden gab es im Hochwurf) ging der Meistertitel überraschend an ihn, und er konnte den erfahrenen und erfolgreichsten Highlander der letzten Jahre bezwingen. Gerhard Zillner ist seit 2005 bei den Games am Start, und feierte heuer seinen bisher größten Erfolg.
Platz 4 in der internationalen Werten, und Platz 3 in der österreichischen Meisterschaft ging an Michael Wohlrab.

Bei den B-Heavys dominierten die Gäste aus Ungarn. Tamas
Saligh gewann vor seinem Lamdsmann Tibor Kiss. Auf Platz 3 kam der beste Österreicher, und somit auch Meister bei den B-Heavys - Franz Kastenberger. Der erfolgreiche Werfer bei den Masters war der Titelverteidiger aus dem Vorjahr, musste sich diesmal aber den Gästen geschlagen geben. Auf Platz 4 kam der starke Deutsche Sven Ferrante - er war heuer bereist zum Dritten mal am Start in Stadlau. Platz 5 und der österreichische Vize Meistertitel ging an Gottfried Elsner, und Platz 6 bzw. 3 Platz in der Meisterschaftswertung an Heiko Mandl.

Der Sieg bei den Frauen ging auch diesmal wieder an die bisher ungeschlagene Österreicherin Sonja Spendelhofer - sie konnte alle Bewerbe für sich entscheiden.
Am zweiten Platz gab es ein Untenschieden zwischen den zwei Gästen Petra Müller aus Deutschland und Andrea Darazs aus Ungarn. Die beiden Damen lieferten sich im direkten Duell eine 3:3. Platz 4 ging an Dina Borsch, die sich damit auch den österreichische Vizemeistertitel sicherte.

In der Länderkampfwertung die sich aus jeweils zuvor
nominierten Athleten berechnete wurden 2 A-Heavys, 2 B-Heavys und eine Frau gewertet. Pech hatte das deutsche Team, denn Uli Müller fiel bereits nach 4 Bewerben verletzt aus, somit konnten sie nicht mehr um den Sieg mitkämpfen. Am Ende war dann das Team aus Ungarn mit 114,5 Punkten knapp vor Österreich mit 112 Punkten.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es >> hier